iPad-Werkstatt

Die Klasse 2b durfte heute eine iPad-Werkstatt zum Thema Sinne ausprobieren. Es gab insgesamt 6 Stationen, auf die 18 iPads verteilt wurden.

iPad-Werkstatt zum Thema Sinne

iPad-Werkstatt zum Thema Sinne

An einer Station konnten sich die Kinder z.B. einen Videoausschnitt zum Thema Sehen anschauen und auf einem dazugehörigen Arbeitsblatt Fragen dazu beantworten. Mit dem einfach bedienbaren Schallpegelmesser der kostenloses App Hörtest für Alle fanden die Kinder heraus, wie laut es im Klassenzimmer ist. Gut kam auch die App RGB Colors an: durch Schieberegler können die Kinder den Anteil der Farben rot, grün und blau verstellen und so verschiedene Farben erzeugen. Die Kinder probierten aus und hatten Freude an der Arbeit mit den iPads, auch wenn diesmal nicht gespielt werden durfte. Da die Kinder noch nicht viel Erfahrung mit den iPads haben, brauchten sie oftmals noch Hilfestellung, z.B. beim Abspielen von Video- oder Audiodateien oder beim Ändern der Lautstärke. So konnten die Zweitklässler neben dem Thema auch die Bedienung des iPads und der verschiedenen Apps und Funktionen nebenbei lernen.

Waldkauz

Beim Thema “Tiere im Winter” hatte ein Schüler der Klasse 2b die Frage, ob ein Waldkauz ein Mensch oder ein Tier sei. Die Kinder kamen selbst auf die Idee, einfach bei “blindekuh” nachzuschauen und erhielten schnell und einfach ein Bild vom Waldkauz, das sie dann den Mitschülern zeigten und ihnen den Infotext dazu vorlasen.

Rechnen lernen leicht gemacht

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit untersuche ich das Lernen mit dem iPad im Fach Mathematik in der 1. Klasse. Geeignete Apps dafür zu finden ist gar nicht so einfach. Es werden zwar eine ganze Reihe angeboten, bei genauerem Hinsehen entpuppen sich aber viele als ungeeignet. Hauptgrund dafür ist, dass der Zahlenraum bei vielen Apps zu groß ist für die 1. Klasse.

Es gibt aber auch gute Beispiele, bei denen sich Zahlenraum, Schwierigkeitsstufen, Rechenart oder die Anzahl der Aufgaben einstellen lassen. Obwohl viele Apps nur auf Englisch erhältlich sind, sind sie meist so intuitiv, dass sie trotzdem genutzt werden können.

Die Darstellung und der Aufbau der Apps ist sehr unterschiedlich. Einige sind reine Drill&Practice Apps bei denen die Schüler nur das richtige Ergebnis eintragen können. Andere sind sehr spielerisch aufgebaut und kindgerecht gestaltet.

Im Anhang findet sich eine Liste mit kostenlosen Apps und einer kurzen Information zu den Inhalten und Themen. Sie soll als Anregung dienen und umfasst unterschiedliche Apps zum Thema Mathematik (nicht nur für die 1. Klasse).

Übersicht Mathe Apps

 

 

 

Spielzeugautos, verkehrssichere Fahrräder und das iPad

Im Rahmen der Verkehrserziehung lernen die Kinder heute das verkehrssichere Fahrrad und die Vorfahrtsregeln auf eine neue Art kennen – mit Hilfe des iPads.

 Eine Gruppe der Klasse vier dokumentiert ihre Kreuzung mit der iPad-Kamera.

Bild 1: Wer darf wann fahren? Eine Gruppe der Klasse vier dokumentiert ihre Kreuzung mit der iPad-Kamera.

In Gruppenarbeit untersuchten zwei Gruppen Fahrräder und dokumentierten die einzelnen verkehrssicheren Elemente mit der Kamera des iPads: es wurden Speichenreflektoren fotografiert, Bremsen getestet und kurze Videos gedreht. Drei weitere Gruppen platzierten Schilder und Spielzeugautos auf vorgedruckte Kreuzungen und dokumentierten die Vorfahrtsituationen auf ihren Straßen in Videos für ihre Mitschüler.

Die Ergebnisse galt es in der App keynote selbständig zu einer Präsentation zusammenzufügen und den Mitschülern zu zeigen. Anders als letzte Woche  hatten die Kinder keine vorgefertigte Vorlage und wählten selbst das Design, erstellten die Seiten und fügten Bilder, Videos und Texte ein. Eine kleine Einführung zu den wesentlichen Funktionen der Präsentations-App genügte und die Kinder legten direkt los. Die Gruppen arbeiteten sehr konzentriert und konnten am Ende der Doppelstunde am Beamer ihre individuellen Präsentationen den Mitschülern zeigen und konnte sie auch mal raten lassen, wer denn eigentlich Vorfahrt hat.

Beispielseiten der keynote-Präsentationen der fünf Gruppen.

Bild 2: Beispielseiten der keynote-Präsentationen der fünf Gruppen.

Präsentieren wie die Großen – mit keynote!

Fotografieren, Auswerten, Präsentieren – im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich heute erstmals die iWork-App keynote in einer zweiten und einer vierten Klasse im Unterricht eingesetzt.

Die Kinder arbeiteten in Gruppen und teilten sich jeweils ein iPad. Sie bearbeiteten unterschiedliche Aufgabenstellungen und stellten sich am Ende der Stunde die Ergebnisse gegenseitig vor. In Klasse 2 entstanden so im Zusammenhang mit dem Thema „Sinne“ verschiedene Ratespiele: Beispielsweise fotografierten die Kinder verschiedene Gegenstände und erstellten Suchbilder für ihre Klassenkameraden. Di e Fotos fügten sie in eine vorgefertigte keynote-Vorlage ein und zeigten sie am Ende der Stunde mit dem iPad – die anderen Kinder durften raten.

Bild1: Was fehlt auf dem rechten Bild? Ein Ergebnis aus der zweiten Klasse.

In der vierten Klasse werteten die Kinder die Ergebnisse von ihrer Verkehrszählung und Verkehrsbefragung aus: von der Strichliste über die Zahlen zum bunten Diagramm. Mit Hilfe der vorbereiteten keynote-Vorlage lernten die Kinder Schritt für Schritt Bilder, Texte und ihre Zahlen einzufügen. Dann wurden die iPads an den Beamer angeschlossen und die Kinder präsentierten sich gegenseitig die verschiedenen Ergebnisse  – ganz professionell.

Bild2: Auswertung der Verkehrszählung und Verkehrsbefragung. Ergebnisse aus der vierten Klasse.

iPad-Workshop für die Lehrerinnen

Gestern war es so weit, auch die Lehrerinnen durften sich intensiv mit dem iPad beschäftigen. Und wir von der Hochschule der Medien waren auch dabei. In einem Workshop vermittelte uns eine Trainerin von eringo die Handhabung und die wichtigsten Funktionen des iPads. In lockerer Atmosphäre könnten alle die verschiedenen Apps ausprobieren und sich in der Texteingabe und –bearbeitung üben. Besonders mit den tollen Effekten bei der Foto-App PhotoBooth hatten wir viel Spaß  – wie auch schon die Kinder bei der Einführungsveranstaltung. Es wurde fotografiert, viel gelacht und ausprobiert.

Bild 1: Fotografieren mit FotoBooth-Effekten

Bild 1: Fotografieren mit FotoBooth-Effekten

 

Super Tipps gab es auch: um den Überblick bei den vielen Apps zu behalten, können diese auf dem Home-Bildschirm zu Ordnern zusammengefasst werden, z.B. sortiert nach Klassen oder Unterrichtsfächern. Sinnvoll sei es auch Gesten einzuführen, um zu signalisieren, wann das iPad nicht mehr genutzt werden soll. Damit die Schüler auch wirklich die Finger von dem Gerät lassen, sollte das iPad bei der Geste mit der Bildschirmseite nach unten auf den Tisch gelegt werden – eine Regel, die sich auch unter uns Teilnehmern bewährt hat J.

Der zweite Teil des Workshops drehte sich um die iWork-Apps Keynote und Pages. Es wurden Anregungen gegeben, wie diese Präsentations- und Textverarbeitungswerkzeuge für den Schulalltag genutzt werden können. Zum Beispiel zum Erstellen von individuellen interaktiven Arbeitsblättern, die mehr Möglichkeiten bieten als die herkömmlichen in Papierform – die Einbindung von Videos und Links beispielsweise. Bild 2 zeigt ein kleines Beispiel, das in dem Workshop entstanden ist.

Bild 2: Arbeitsblätter erstellen mit Pages

Bild 2: Arbeitsblätter erstellen mit Pages

Zum Schluss gab es noch ein paar nützliche Links, die als Informations- und Materialquelle dienen können: zum Beispiel die Bildungs-Seite von Apple, Videos aus dem Bereich Bildung bei Youtube und die Lehrerplattform Lehrer Online.

Ersteinsatz: 6 Schulstunden mit dem iPad

Als eine der Studentinnen von der Hochschule der Medien (HdM) hatte ich die Gelegenheit beim Ersteinsatz der iPads in allen 6 Klassen dabei zu sein.

Schön zu sehen war es, dass die Kinder sich super gegenseitig helfen konnten. Sobald beim Sitznachbarn etwas Spannendes entdeckt wurde, folgte die wohl häufigste Frage: „Wie hast du das gemacht?“. Rasch erklärten oder zeigten die Kinder sich gegenseitig, Schritt für Schritt, welche Anwendungen und Funktionen sie gewählt haben. Sehr beliebt waren die Apps GarageBand, ArtPuzzle und das Mathespiel UnderSea Adventure.

Die meisten Kinder probierten in der Schulstunde viele verschiedene Apps aus. Mir fiel aber auch auf, dass einige sich sehr konzentriert mit nur einer Anwendung beschäftigten und so z.B. die Schiebepuzzles in ArtPuzzle Level für Level zusammensetzten. Ganz unterschiedlich war auch das Verhalten und der Lautstärkepegel im Klassenzimmer: in einigen Klassen blieben die Kinder eher ruhig an ihren Plätzen sitzen, in anderen bewegten sie sich viel im Raum, machten Bilder von einander, zeigten sich gegenseitig verschiede Apps oder Videos. Vor allem, wenn die Kinder ihren Platz verließen und sich in Gruppen versammelten, wurde es schnell laut und unruhig. Hinzu kamen die Geräusche vom iPad selber. Für ein konzentriertes Arbeiten wären sicher Kopfhörer praktisch, da die meisten Anwendungen durch eine Audioausgabe unterstützt werden oder wie z.B. bei GarageBand ohne den Ton nicht sinnvoll genutzt werden können.

Insgesamt waren die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse sehr begeistert vom iPad und hatten keine Probleme bei der Bedienung des Touchscreens: „Die Maus ist der Finger“ erkannten die Kinder und hatten sichtlich Freude daran das iPad zu bedienen.

Vom Luftbild zur Karte

Unseren Stadtteil Rueppurr dürfen die Drittklässler mit dem iPad erkunden. Von oben sieht alles ganz anders aus, und es gilt, Ort zu finden, Entfernungen zu messen, sich zu orientieren. Bislang ist das Arbeitsblatt entwickelt, die Arbeit in den Klassen folgt in den nächsten Tagen.

Zurück aus den Sommerferien

Nach der Sommerferienpause sind die Geräte nun wieder im Einsatz.

Seit Ende Juli besteht auch die Möglichkeit das Internet in allen Klassenzimmern zu nutzen. Von einem Server der Schule waren bereits Kabel in jeden Raum verlegt, die freigeschaltet werden mussten und mit mobilen Empfangsboxen verbunden wurden. Jetzt können die Kinder im Unterricht im Internet recherchieren und Programme nutzen. Über einen Filterschutz sind alle Geräte gesichert, damit keine Schüler auf unerwünschten Seiten landen.

Der erste Einsatz am 28. Juni

Mathe-Spiel im Einsatz

Mathe-Spiel im Einsatz

Heute fand der erste Einsatz statt. 20 iPads wurden in den Klassen 1b, 2b, 3a, 3b, 4a und 4b verteilt. Dazu kein Kommentar zur Nutzung.
Die Kinder packten die iPads aus den Kartons aus, fanden rasch den Anschaltknopf und legten los. Schwierigkeiten bei der Bedienung gab es fast keine, nur das Lauter- oder Leiserschalten des Lautsprechers gelang nicht allen auf Anhieb, weil die Tasten beim Liegen des iPads auf dem Tisch nicht sichtbar sind.
Wenn einzelne Schüler ein kleines Problem hatten, halfen die anderen mit und erklärten.
Die Atmosphäre war erstaunlich konzentriert. Bevorzugt kamen die Apps Art Puzzle, Addition Under Sea, Garage Band, Google Earth und iMovie zum Einsatz.
Die Begeisterung der Kinder war sehr groß und auch sonst eher ruhige oder zurückhaltende Kinder waren eifrig dabei.
Wir waren alle von der Motivation und Konzentration der Kinder beeindruckt.
Mal sehen, ob sich dies so hält und wie die ersten thematischen Einsätze im Unterricht laufen.